JACK JOHNSON | Wiesen
Der Hawaiianer entzückte mit sanften Grooves in Wiesen. Es überrascht nicht, dass der 36-Jährige in Umweltorganisationen aktiv ist und seine Alben ökologisch korrekt produzieren lässt.
In hoch entwickelten Staaten gehört die kurze Hose zu den Kleidungsstücken, die den Ruhm des Trägers – so er über acht ist – nicht gerade mehren. Der Hawaiianer Jack Johnson lässt sich aber nicht beirren. Als König des Surfbretts ist sie ihm zur Uniform geworden. Gold in der Kehle, nackte Wadeln – der Mann wirkte auch im Regen in jeder Sekunde solarbetrieben.
Angetreten mit seinem gut geölten Musikertrio, aus dem Keyboarder Zach Gill herausragte, startete dieser heutige Held des Laidback-Pop mit „You And Your Heart“, einem für ihn typischen Song. Ein niedlicher Gitarrengroove, dezente Beats, aber eine Story, die den Finger auf Abgründiges legt. Harmlos ist nur die Anmutung. Hört man aufmerksam zu, entdeckt man, dass Johnson ein Sensorium für die Bruchstellen unserer Heile-Welt-Konstrukte hat. Es überrascht nicht, dass der 36-Jährige in Umweltorganisationen aktiv ist und seine Alben ökologisch korrekt produzieren lässt.
Gemeinsam sangen sie das relaxte „Breakdown“. Und manchmal löste Johnson die einlullenden Harmonien jäh auf. Etwa als er überraschend und brachial „Foxy Lady“ von Jimi Hendrix anstimmte. Die Zugaben wurden stromfrei gereicht. Johnson summte zur Akustikgitarre „Better Together“ und schon war man aus verregnet-kühler Nacht auf warme Blumenwiesen gezaubert.
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Wissenswertes rund um Jack Johnson - Wikipedia (Link)































































